VMware OVF (Open Virtualization Format) Systeme nach KVM migrieren

1. Juli 2009 | Von | Kategorie: Admin | Virtualisierung

Letzte Tage habe ich durch Teilnahme an einem Beta-Programm eines Herstellers eine virtuelle VMware Appliance erhalten. Diese kam als OVF-Datei mit einer VMDK-Datei. Der Versuch die VMDK-Datei zum Qcow2-Format mit qemu-img zu konvertieren schlug fehl. Also habe ich versucht die Appliance in VMware Workstation zu laden, aber auch diese Software weigerte sich die OVF Datei zu akzeptieren. Ein bischen gegoogelt und siehe da: OVF ist ein neues Format für die Verteilung von virtuellen Appliances und muss zunächst umgewandelt werden. Hierzu gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:

  • VMWare Converter
  • VMware OVF Tool (auf dieser Seite unten erhältlich)

Also habe ich das OVFTool geladen und ausgepackt. Nach dem Abschalten von SELinux, da das Werkzeug nicht über die richtigen Typen verfügt, kann man die OVF-Datei und die dazugehörige VMDK-Datei konvertieren:

/opt/vmware/ovftool/ovftool -tt=vmx /os-t/Beta/vappliance.ovf appliance/
Opening OVF source: /os-t/Beta/vappliance.ovf
Warning: No manifest file
Opening VMX target: appliance/
Target: appliance/vappliance/vappliance.vmx
Disk Transfer Completed
Completed successfully

Anschließend konnte dann mit qemu-img die Festplatte konvertiert werden:

qemu-img convert appliance/vappliance/vappliance-disk1.vmdk -O qcow2 vappliance-disk1.qcow2

Diese virtuelle Festplatte funktionierte dann ohne Probleme 😉

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