Samba Upgrade von 3.0.22 erzeugt Probleme mit verbundenen Netzwerklaufwerken

13. Januar 2011 | Von | Kategorie: Admin

Für einen Kunden haben wir ein Samba System von einem älteren Fedora auf ein aktuelles CentOS System migriert. Hierbei handelte es sich um den PDC einer Domäne. Die eigentliche Migration war problemlos und bestand im wesentlichen nur aus den folgenden Schritten:

  • Kopie der /etc/passwd und /etc/group Dateien von dem alten System und Übernahme der Benutzer und Gruppen mit ihren IDs in die /etc/passwd und /etc/group des neuen Systems
  • Kopie der /etc/samba/smbpasswd und /etc/samba/smb.conf von dem alten System
  • Anpassung des NetBIOS-Namens, so dass das neue System den Namen des alten Systems nutzt
  • Kopie der /etc/samba/secrets.tdb mit der SID des Systems
  • Kopie des /var/cache/samba Verzeichnisses
  • Kopie der gesamten Freigaben und Heimatverzeichnisse

Nach dem Stop des alten Samba-Servers und dem Start den neuen Samba-Servers waren die Anmeldungen an der Domäne sofort möglich. Allerdings funktionierten sämtliche vorher verbundenen Netzwerklaufwerke nicht mehr (mapped shares).

Diese konnten jedoch gelöscht und neu angelegt werden. Grundsätzlich standen die Freigaben also zur Verfügung. Ursache des Problems ist eine andere Behandlung der Freigaben ab Version Samba 3.0.25. Hier wurde der Default-Wert des Samba Konfigurationsparameters msdfs root geändert. Ursprünglich hatte dieser Parameter den Wert yes. Nun ist der Default auf No. Die Clients (WinXP) hatten sich aber alle die Freigaben als DFS-Root gemerkt. Nach Aktivierung dieses Parameters konnte auf die Freigaben wieder zugegriffen werden.

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